Ausbildungsberufe und berufsbegleitende Maßnahmen

Für den Standort Bremen bzw. Bremerhaven

Das Projekt „Chancengleichheit in der bremischen Hafenwirtschaft und hafennahen Logistik“ adressiert Unternehmen im Umfeld von Umschlag, Speditionen, Staubetriebe und Containerdienste. Ziel ist es „die Potenziale der Belegschaften optimal zu entwickeln“, wie es Hans-Joachim Schnitger, Präsident des Unternehmensverbandes Bremische Häfen e.V. (kurz U·B·H), bei der Eröffnungsveranstaltung ausdrückte.

Hafenarbeiter vor ContainerDer U·B·H wird von der Soziale Innovation GmbH und ma-co als Partner für Seminare und Qualifizierungen unterstützt. Grundlage für das Projekt, was im Rahmen der Sozialpartnerrichtlinie des Bundesarbeitsministeriums kofinanziert wird, bildet eine Vereinbarung, die der U·B·H und die Gewerkschaft ver.di eigens zu diesem Zwecke abgeschlossen haben. Die Sozialpartner ziehen hier also an einem Strang.

Mit Chancengleichheit ist gemeint, dass Unternehmen ihre Leitbilder, Führungsgrundsätze und ihre Kommunikation dem Arbeitsmarkt anpassen. Ingo Richter, Betriebsleiter von ma-co Bremen und Bremerhaven, wird mit seinen Ausbildern beispielsweise Trainings für Führungskräfte im Umgang mit multikulturellen Teams anbieten. Das Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds unterstützt. 

Die „Berufsbegleitende Qualifizierung zur Fachkraft für Lagerlogistik“ ist das zweite Projekt für die Region Bremen und bezieht sich deren Logistikbetriebe. Angesprochen werden Menschen, die über keine esf-logoAusbildung verfügen und meist angelernt sind. Um Ihnen bessere Chancen zu bieten, werden in Abstimmung mit den Betrieben die Mitarbeiter an die gestiegenen Anforderungen sowohl theoretisch, wie praktisch in Bremen geschult. Alle Teilnehmer schließen die berufsbegleitende Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik ab, einem bundesweit einheitlichen Standard.

FALOGplus_LogoBei „FALOGplus“, dem dritten Projekt, handelt es sich um ein JOBSTARTER-Projekt für Azubis zur Fachkraft für Lagerlogistik. Angesprochen werden sowohl Ausbildungsbetriebe, als auch Auszubildende. ma-co hilft interessierten und motivierten Auszubildenden, die bereits eine Lehre im logistischen Arbeitsumfeld begonnen haben, Ihre Qualifikation deutlich zu verbessern. Unternehmen wiederum profitieren durch FALOGplus, indem sie ihren Auszubildenden eine Zusatzqualifikation anbieten können. Damit wird nicht nur die Attraktivität des Ausbildungsberufs verbessert, sondern für Auszubildenden erhöhen sich langfristig die Berufsaussichten. Arbeitgeber profitieren von der besseren Qualifikation, indem die künftigen Mitarbeiter mehr verantwortungsvollen Tätigkeiten und Führungsaufgaben übernehmen können.

Für dieses projekt gibt es eine eigene Website: www.falogplus.de.

Für den Standort Hamburg

In Hamburg ist das Projekt „Wege zum Berufsabschluss – Personalentwicklung und Weiterbildung in Unternehmen der Hafenwirtschaft“ an den Start gegangen. Auch hier geht es darum, die Unternehmen dabei zu unterstützen, ungelernte Mitarbeiter durch Qualifizierung zu einem Berufsabschluss zu bringen. Das Projekt trägt damit den demografischen Entwicklungen bzw. dem gestiegenen Fachkräftebedarf Rechnung. Das Projekt wird vom Europäischen Sozialfonds unterstützt.

Details der jeweiligen Projekte finden Sie auf dieser Seite.

 

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